All in Vertrag arbeitszeit

Wenn Sie keinen schriftlichen Vertrag haben, bitten Sie Ihren Arbeitgeber um eine schriftliche Erklärung Ihrer Beschäftigungsbedingungen. Auch als Gelegenheitsverträge bezeichnet, legen Null-Stunden-Verträge fest, dass ein Arbeitnehmer nur arbeitet, wenn er von seinem Arbeitgeber benötigt wird. Ihr Arbeitgeber kann Sie nicht mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten lassen. Es spielt keine Rolle, was Ihr Vertrag sagt oder ob Sie keinen schriftlichen Vertrag haben. Sie müssen keine Überstunden machen, wenn Ihr Vertrag sagt, dass Ihnen es angeboten werden könnte. Ihr Arbeitgeber sollte Sie nicht dazu bringen, eine Gehaltskürzung vorzunehmen oder Sie unfair zu behandeln, wenn Sie sich entscheiden, dies nicht zu tun. Als Nachtarbeiter sollten Sie nicht mehr als durchschnittlich acht Stunden in jedem 24-Stunden-Zeitraum arbeiten – ohne Überstunden. Sie können sich nicht von diesem Nachtarbeitslimit abmelden. Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Empirische Sozialstudien (IFES) untersuchte die Bereitstellung von “All-in”-Verträgen in Österreich. Nach dieser Art von Vertrag ist das vereinbarte Gehalt dazu bestimmt, die Arbeitnehmer für alle überstunden zu decken. Im Allgemeinen würde ein “All-in”-Vertrag einen Pauschalbetrag für zusätzliche Stunden enthalten.

Wenn Sie nicht sicher sind, wie viele Stunden Sie pro Woche arbeiten sollen, überprüfen Sie zuerst Ihren Vertrag. Es sollte heißen: Andere Informationen, die Sie beachten sollten, die aber oft nicht in einem Arbeitsvertrag oder einer Arbeitserklärung enthalten sind, die Ihnen ausgehändigt wird, sind in der Regel im Handbuch Ihres Arbeitgebers enthalten. Die Personalabteilung oder der Unternehmenssekretär sollte über eine Kopie davon verfügen, wenn sie normalerweise keine Kopie an jeden neuen Mitarbeiter ausstellen. Das Handbuch enthält in der Regel: Auch wenn in Ihrem Vertrag keine Überstunden erwähnt werden, kann Ihr Arbeitgeber Sie dennoch bitten, zusätzliche Stunden zu arbeiten. Wenn Sie 18 Jahre oder länger sind und mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten möchten, können Sie sich von der 48-Stunden-Grenze abmelden. Dies muss freiwillig und schriftlich erfolgen. Es kann keine Vereinbarung mit der gesamten Belegschaft sein, und Sie sollten nicht entlassen oder diskriminiert oder benachteiligt werden, wie z. B. die Verweigerung der Beförderung oder Überstunden, weil Sie sich weigern, ein Opt-out zu unterzeichnen. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder pauschale Überstundenzahlungen noch All-in-Verträge den Verzicht auf die gesetzliche Pflicht zur Führung von Arbeitszeitaufzeichnungen zulassen.

Weitere Informationen zur Aufzeichnung der Arbeitszeit finden Sie in unserer P) News-Ausgabe vom Oktober 2015.

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