Manteltarifvertrag ig metall bezahlte freistellung

Darüber hinaus besteht Einigkeit darüber, die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile für Angestellte bis zum 30. September 2020 im Rahmen einer Verhandlungspflicht neu zu ordnen. Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen für die Beschäftigten der Volkswagen AG erfolgreich abgeschlossen. Als Folge der Corona-Krise fanden die Gespräche unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen statt. Die Tarifparteien einigten sich darauf, die am 30. April 2020 gekündigten Tarifverträge weiter anzuwenden, ohne die Tischlöhne bis Ende Dezember 2020 zu erhöhen. Die Laufzeit beträgt acht Monate. Gleichzeitig wurde eine Unterstützung für die Mitarbeiter vereinbart, damit sie den Alltag in der Corona-Krise besser bewältigen können. Arne Meiswinkel, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Verhandlungsführer des Unternehmens in der Lohnrunde, sagt: “Die Corona-Krise stellte die Lohnparteien vor besondere Herausforderungen.

In der Tarifrunde ging es auch darum, die Konsequenzen für Unternehmen und Arbeitnehmer in Grenzen zu halten und den Neustart bestmöglich vorzubereiten. Unter diesen Bedingungen ist die einzig richtige Antwort eine Schlussfolgerung auf Sicht: kurzfristig, mit dem Ziel, unsere wichtigen Projekte auch in schwierigen Zeiten voranzutreiben, und mit dem Ziel, pragmatische und realistische Lösungen für unsere Mitarbeiter zu finden, damit sie mit der Situation am besten umgehen können.” Auf der anderen Seite wurde eine operative Öffnungsklausel für ein neues Sabbatmodell (“Meine Auszeit”) vereinbart. Dieses Modell ermöglicht allen Mitarbeitern eine bedarfsgerechte und zeitnahe berufliche Unterbrechung von bis zu sechs Monaten. Der Arbeitgeber leistet hierfür eine Vorauszahlung, und der/die Arbeitnehmer müssen erst nach der Freistellung auf das individuelle Kreditkonto zurückzahlen. Umfang: Der Haustarifvertrag der Volkswagen AG gilt für knapp 120.000 Mitarbeiter in den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG. Vereinbart wurde unter anderem, die seit 2019 geltende Option zur Umwandlung des zusätzlichen Lohnausgleichs in sechs arbeitsfreie Tage zu verlängern: Künftig gilt die Option auch für Arbeitnehmer, die sich um ein Kind kümmern, das noch nicht 12 Jahre alt ist.

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