Tarifvertrag ig metall vermögenswirksame leistungen

Vollständig dezentralisierte Tarifverhandlungssysteme: Die Verhandlungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unternehmens- oder Betriebsebene ohne Koordinierung und ohne (oder sehr begrenzten) Einfluss der Regierung. 2015 gehörten Kanada, Chile, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Korea, Lettland, Litauen, Mexiko, Neuseeland, Polen, die Türkei, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten zu dieser Gruppe. Die Lohnkoordinierung korreliert mit anderen Merkmalen von Tarifverhandlungen wie Deckungstarifen und dem Grad der Zentralisierung. Die Zentralisierung kann für die Angleichung der Lohn- und Produktivität von Bedeutung sein, da in Industriezweigen mit stärkeren Gewerkschaften die Arbeitnehmer einen größeren Anteil am Produktionsüberschuss aneignen können. Die Deckung kann von Bedeutung sein, da ohne Deckung Lohnkoordinierung und Zentralisierung keine Rolle spielen. Darüber hinaus können Verhandlungen in Ländern ohne explizite Lohnkoordinierung, aber hohe Abdeckung und zentralisierte Verhandlungen dennoch als impliziter Maßstab für andere dienen. Daher kann eine sektorübergreifende Koordinierung erfolgen, auch wenn die Koordinierung nicht institutionalisiert ist. Verhandlungsstand: Hierbei wird die Einheit definiert, in der die Parteien verhandeln, und kann sich auf das Unternehmen, den Sektor oder das Land beziehen. Von sektoralen oder nationalen Vereinbarungen kann erwartet werden, dass sie die Lohnungleichheit im Vergleich zu dezentralisierten Systemen verringern, indem sie die Lohnunterschiede nicht nur zwischen Arbeitnehmern in demselben Unternehmen, sondern auch zwischen Arbeitnehmern in verschiedenen Unternehmen und, im Falle nationaler Verhandlungen, in verschiedenen Sektoren verringern. Vereinbarungen auf Unternehmensebene erlauben es hingegen, den unternehmensspezifischen Bedingungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die Produktivität potenziell zu steigern. Der Nutzen einer besseren Bildung in Form von höheren Löhnen ist niedriger, wenn es um unternehmens- und noch mehr sektorale Verhandlungen geht. Ein geringerer Lohn aus der Bildung bei gleichzeitiger Verringerung der Ungleichheit kann sich auch negativ auf das Produktivitätswachstum auswirken, wenn dies zu geringeren Investitionen in Bildung führt.

Schließlich werden auch monetäre Belohnungen für das Dienstalter als Erklärung dafür gefunden, warum in Ländern mit einer lohnstreuung zwischen Unternehmen und Sektoren bei Tarifverhandlungen geringer ist als ohne, obwohl das Bild in der Gruppe der Länder mit nur Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene das Gegenteil ist.

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